Der Auftragsbestand der südkoreanischen Schiffbaubranche ist auf ein Zwölf-Jahres-Tief gefallen.
Laut dem Juli-Bericht des britischen Marktforschungsinstituts Clarkson Research zu Werften in der Welt betrug der Auftragsbestand der südkoreanischen Schiffbauer Ende Juni 25,1 Millionen gewichtete Bruttotonnen (CGT).
Das entspricht 25 Prozent des gesamten Auftragsbestands in der Welt und es ist der niedrigste Stand für Südkorea seit Januar 2004.
Der weltweite Auftragsbestand schrumpfte um zwölf Prozent im Vorjahresvergleich, der Südkoreas stärker um 20 Prozent. Währenddessen erlitten China und Japan Einbußen von jeweils elf und 14 Prozent. Ihr Marktanteil lag bei 37 und 22 Prozent.