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Spionageaffäre kann Kapitalfluss von Japan nach Nordkorea blockieren
Write: 2001-12-28 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Wegen des durch die japanische Küstenwache versenkten Schiffes, das im Zentrum des Verdachts auf einen nordkoreanischen Spionageangriff steht, könnte der Kapitalfluss von Japan nach Nordkorea blockiert werden, meldete die „Los Angeles Times“ gestern. Dies würde neben den Spionageaktionen auch den Drogenschmuggel noch erschweren, der Nordkorea als ein wichtiges Mittel zum Devisenerwerb diene, hieß es. In den 90er Jahren sind jährlich über zwei Milliarden US-Dollar aus Japan nach Nordkorea geflossen. Seit Mitte der 90er Jahre soll der Betrag jedoch wegen der Wirtschaftsflaute in Japan um 90 Prozent reduziert worden sein, hieß es weiter.
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