Nordkorea hat auch Fangrechte im Ostmeer Koreas an China verkauft.
Laut einer südkoreanischen Regierungsquelle wurde bestätigt, dass Nordkorea jüngst Fischfangrechte in der Zone nördlich der Nördlichen Grenzlinie (NLL) im Ostmeer an China verkauft habe, um Devisen zu beschaffen.
Zuvor war bekannt gemacht worden, dass Nordkorea Fangrechte im Gebiet nördlich der NLL, der innerkoreanischen Seegrenze, im Westmeer an Chinesen verkauft hatte.
Nach dem Verkauf der Fangrechte sind 2.500 chinesische Fischkutter in beiden Meeresgebieten im Einsatz. Die Quelle erläuterte, dass die Chinesen dafür schätzungsweise 75 Millionen Dollar gezahlt hätten.
Südkoreas Geheimdienst hatte am 1. Juli vor dem Parlament berichtet, dass Nordkorea dieses Jahr Fangrechte im Westmeer für 30 Millionen Dollar an China verkauft habe. Damit würden rund 1.500 Fischkutter, damit dreimal mehr als in den letzten Jahren, dort zugelassen.
Das dadurch erworbene Geld soll in die Kasse des nordkoreanischen Regimes von Kim Jong-un fließen.