Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verstärkt seine Terrorherrschaft.
Eine über Nordkorea gut informierte Quelle sagte, wie verlautete, seien im bisherigen Jahresverlauf über 60 Einwohner in Nordkorea öffentlich hingerichtet worden. Das sei mehr als doppelt so hoch wie der Jahresdurchschnitt der hingerichteten Personen seit der Machtübernahme von Kim Jong-un.
Südkoreas Nachrichtendienst wollte zwar konkrete Zahlen nicht bestätigen, teilte jedoch mit, es sei wahr, dass die öffentlichen Hinrichtungen zugenommen hätten.
Die Unzufriedenheit von Einwohnern habe wegen der Überforderung durch den Staat inmitten der anhaltenden wirtschaftlichen Not als Folge der Sanktionen zugenommen. Deshalb nutze Nordkorea öffentliche Hinrichtungen als Mittel zur Kontrolle der Einwohner, erläuterte die Quelle.
Wie verlautete, betrachte Nordkorea die aus dem Land Geflüchteten als Risikofaktor für das Regime und richte ihre in Nordkorea zurückbleibenden Angehörige und Schlepper in der Öffentlichkeit hin.
Laut einer Quelle in Nordkorea richtete das Sicherheitsministerium Anfang Februar mehrere Dutzende Angehörige und Vermittler für Geldüberweisungen von Flüchtlingen wegen Spionagevorwürfen hin. Im April seien über zehn Schlepper festgenommen und erschossen worden.