Die südkoreanischen Streitkräfte führen zum ersten Jahrestag eines Artillerieangriffs Nordkoreas in der demilitarisierten Zone (DMZ) eine Schießübung durch.
Das Heer teilte mit, am heutigen Donnerstagnachmittag an allen Fronten entlang der Demarkationslinie eine Schießübung der Artilleristen durchzuführen.
Die Übung findet unter den bisherigen Artillerieübungen des Heeres im größten Umfang statt. Daran nehmen insgesamt 49 Bataillone einschließlich eines Artilleriebatallions teil, das letztes Jahr das Feuer erwiderte. Dafür werden über 300 Geschütze einschließlich selbstfahrender Haubitzen vom Typ K-9 mobilisiert. Bei der Übung wird ein Artillerieangriff durch Nordkorea in der DMZ simuliert.
Nordkorea hatte als Reaktion auf die wieder aufgenommene Beschallungsaktion der südkoreanischen Streitkräfte an der Grenze am 20. August letzten Jahres in der demilitarisierten Zone in Yeoncheon Artillerieschüsse abgefeuert.