Laut einem Bericht von CNN herrscht in der Regierung in Washington Sorge, dass Nordkoreas Fortschritte in der Waffenentwicklung die Zeit für Vorbereitungen auf einen nordkoreanischen Nuklearangriff erheblich verkürzt haben.
In einem Beitrag am Mittwoch wurden US-Beamte zitiert, die mit aktuellen Überlegungen in den US-Geheimdiensten vertraut seien. Nordkorea sei demnach nicht länger nur eine theoretische Bedrohung, sondern eine praktische Bedrohung.
Angesichts der jüngsten Versuche Nordkoreas mit mobilen Raketen, U-Boot-gestützten Raketen und Interkontinentalraketen, die Alaska erreichen können bestünden Sorgen. Frühwarnsysteme würden versagen, wenn die Raketen mit Atomsprengköpfen bestückt würden, hieß es weiter.
Der Militärexperte Generalleutnant Mark Hertling sagte CNN, er sei besorgt, dass Nordkoreas Waffentests schließlich erfolgreich sein würden.
In dem CNN-Beitrag hieß es außerdem, die US-Regierung plane ihr Vorgehen gegenüber Nordkorea unter der Annahme, dass Nordkorea Sprengköpfe verkleinern konnte. Eine solche Miniaturisierung sei eine grundlegende Voraussetzung für einen Raketenangriff.