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Leichtwasserreaktorbau in Nordkorea verzögert sich um sechs Jahre

Write: 2001-12-29 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das von der Koreaenergieentwicklungsorganisation (KEDO) geleitete Projekt zum Bau von zwei Leichtwasserreaktoren in Nordkorea wird nach Angaben der japanischen Tageszeitung „Tokio Shimbun“ nicht vor 2009 abgeschlossen werden können. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf japanische Regierungsquellen, dass die KEDO bereits versucht habe, Nordkorea auf inoffiziellem Wege über die Bauverzögerung zu informieren. Der Reaktorbau ist ein zentraler Bestandteil des Genfer Nuklearabkommens, das 1994 zwischen Nordkorea und den USA geschlossen wurde. Die USA versprachen Nordkorea darin den Bau von zwei Leichtwasserreaktoren bis zum Jahr 2003 als Gegenleistung für Nordkoreas Verzicht auf die Nuklearentwicklung. Nordkorea forderte bereits in der Vergangenheit Entschädigungen, falls die Reaktoren nicht rechtzeitig in Betrieb gingen und drohte mit dem Wiederbeginn der Nuklearforschung. Die USA wiesen die Forderungen bisher zurück, mit dem Hinweis, dass Nordkorea die Bauverzögerung selbst mitzuverantworten habe, da da Land nicht genügend Arbeiter zur Verfügung stelle.

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