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China skeptisch für baldiges Zustandekommen zweiter Atomgespräche

Write: 2003-12-10 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

China hat sich skeptisch über das Zustandekommen der zweiten Atomgespräche vor Jahresende geäußert. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Kreise der Teilnehmerstaaten der Sechser-Gespräche. China sei der Meinung, dass der gemeinsame Vorschlag der USA, Südkoreas und Japans gegenüber Nordkorea nicht dazu beitragen könne, bei der angestreben zweiten Gesprächsrunde eine Einigung zu erzielen. China wolle daher nicht mit Nordkorea über den Dreier-Vorschlag beraten. Ein japanischer Regierungsbeamter habe daraufhin die Einschätzung geäußert, dass ein Stattfinden zweiter Gespräche noch vor Jahresende fast unmöglich geworden sein dürfte. Unterdessen hat die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao bei einem Treffen mit US-Präsident Bush am Dienstag die gleiche Einschätzung geäußert habe. Er halte es für verfrüht, ein baldiges Zustandekommen der Gespräche zu erwarten, hieß es. Die USA, Südkorea und Japan hatten sich letzte Woche bei ihren gemeinsamen Konsultationen über den Entwurf für eine gemeinsame Erklärung, die bei den angestrebten zweiten Atomgesprächen mit Nordkorea angenommen werden sollte, geeinigt. Der Entwurf sieht einen vollständigen Verzicht auf das Atomprogramm durch Nordkorea und eine stufenweise Sicherheitsgarantie gegenüber Nordkorea vor. Der Entwurf zwingt Nordkorea somit viel stärker zu einer möglichst frühen Aufgabe dessen Atomprogramms als der Vorschlag Chinas. China hatte vorgeschlagen, dass Nordkorea eine Sicherheitsgarantie gewährt wird, noch bevor das Land sein Atomprogramm vollständig aufgegeben hat.

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