Im chinesischen Hangzhou hat am Sonntag der elfte G20-Gipfel begonnen.
In der Eröffnungsrede sagte Chinas Präsident Xi Jinping, dass die Weltwirtschaft sich wegen der zunehmenden Verschuldung wachsenden Risiken gegenübersehe.
Jedes Land müsse die Investitionen erweitern und Maßnahmen für eine Verhinderung von Protektionismus ergreifen. Auch sollten die Staaten zusammenarbeiten, indem tatsächlich gehandelt werde und es nicht bloß leeres Gerede gebe.
Der G20-Gipfel werde sich auf verschiedene Themen konzentrieren, darunter die Kooperation in der makroökonomischen Politik, von Innovationen bestimmtes Wachstum und mehr Governance auf den Gebieten Wirtschaft und Finanzen. Auch ein robuster Handel und kräftige Investitionen sowie ein inklusives und von Zusammenarbeit geprägtes Wachstum zählten hierzu.
Im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Veranstaltung diskutierten die Staatschefs in der ersten Sitzung über den Umgang mit dem Niedrigwachstum und der hohen Arbeitslosigkeit. Dabei wurde die Einschätzung geteilt, dass eine Notwendigkeit der Entdeckung neuer Wachstumsmotoren bestehe. Auch wurden die Wachstumsstrategien der einzelnen Mitgliedsländer und der Stand der Umsetzung der Reformen überprüft.
Am Montag wird über innovatives Wachstum, digitale Wirtschaft und eine neue industrielle Revolution gesprochen. Zum Abschluss der Versammlung wird eine gemeinsame Erklärung angenommen.