Der südkoreanische Chefunterhändler für die Sechser-Atomgespräche, Lee Soo-hyuk, hat die Möglichkeit des Zustandekommens der zweiten Atomgespräche vor Jahresende noch nicht vollständig ausgeschlossen. Wenn sich die Teilnehmerstaaten auf einen Entwurf für die gemeinsame Erklärung, die bei den angestrebten Gesprächen angenommen werden sollte, einigen würden, wäre eine baldige Realisierung der Gespräche noch möglich, sagte er am Samstag nach seiner Rückkehr von seinem zweitägigen Pekingbesuch. In China traf er unter anderem mit dem chinesischen Vizeaußenminister Wang Yi zusammen und wurde über einen neuen Vorschlag Chinas zur Lösung des Konfliktes und die Reaktion Nordkoreas auf das jüngste Angebot der USA, Südkoreas und Japans informiert. Lee sagte vor Journalisten weiter, dass sich die Teilnehmerstaaten zurzeit intensiv über einen möglichen Entwurf für die gemeinsame Erklärung austauschten. Er deutete dabei an, dass die Staaten insbesondere den neuen chinesischen Vorschlag intensiv überprüften. Es wird spekuliert, dass Nordkorea mit dem neuen Vorschlag Chinas einverstanden sein könnte.