Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Sport

Nordkorea beharrt auf Entschädigung für Reaktorbaustopp

Write: 2003-12-15 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea beharrt weiterhin auf einer Entschädigung für den Stopp der Bauarbeiten an zwei Leichtwasserreaktoren durch die Koreaenergieentwicklungsorganisation (KEDO). Ein Funktionär der südkoreanischen Regierungskommission für das Bauprojekt sagte, dass der Norden bei den letzten Gesprächen mit der Sachverständigenkommission der KEDO am 10. und 11. Dezember im nordkoreanischen Geumho seine Position zur Ausfuhr von Bauausrüstungen erneut bestätigt habe. Solange keine Entschädigung geleistet wird, könnten keine Baumaterialien sowie –ausrüstungen von der Baustelle entfernt werden. Außerdem könne man sich nicht mehr an die Regelungen des Abkommens für das Bauprojekt, das Nordkorea und die KEDO unterzeichnet hatten, halten, so dass das kommunistische Land von nun an insbesondere die Einreisekontrolle gegen Mitarbeiter sowie Arbeitskräfte der KEDO verschärfen wolle. KEDO-Mitarbeiter sollten ihre Nordkoreareise 20 Tagen zuvor anmelden und ausführliche Angaben zu ihrer Person machen. Zuvor reichte es aus, den Besuch fünf Tage vorher anzumelden. Für das Anliegen, dass die Baumaterialien sowie –ausrüstungen bis zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten gut aufbewahrt werden sollten, habe aber der Norden Verständnis gezeigt, hieß es weiter.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >