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Innerkoreanisches

US-Experte: Eisenerzhandel zwischen Nordkorea und China läuft trotz UN-Sanktionen weiter

Write: 2016-10-14 09:35:46Update: 2016-10-14 13:10:38

US-Experte: Eisenerzhandel zwischen Nordkorea und China läuft trotz UN-Sanktionen weiter

Nach Worten eines US-Experten läuft der Eisenerzhandel zwischen Nordkorea und China im Grenzgebiet auch nach der Verabschiedung der letzten Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats zu Nordkorea im März weiter.

Diese Einschätzung vertrat Jeffrey Lewis vom James Martin Center for Nonproliferation Studies (CNS) in einem Beitrag für die US-Webseite 38 North am Donnerstag. Er verglich Satellitenbilder von der Musan Mine, dem größten Eisenerzgebiet in Nordkorea, die zwischen Oktober letzten Jahres und August dieses Jahres aufgenommen wurden.

Neue oder vergrößerte Abraumhalden deuteten darauf hin, dass die Mine trotz der Umsetzung der Resolution 2270 weiter in Betrieb sei. Es sei zu sehen, dass sich die Form des aufgeschütteten Eisenerzes auf dem Sortiergelände in der benachbarten chinesischen Stadt Nanping mit der Zeit ändere, hieß es.

Auch nach der Verabschiedung der Resolution verkehrten weiter Lastkraftwagen vermutlich für den Transport von Mineralien zwischen der Musan Mine und dem benachbarten Grenzübergang zwischen Nordkorea und China, hieß es weiter.

Zwar verbietet die Resolution 2270 Nordkorea den Export von Kohle und Eisenerz. Jedoch gilt eine Ausnahme, wenn die Ausfuhren dem Lebensunterhalt der allgemeinen Bevölkerung dienen.

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