Südkorea, die USA und Japan wollen ihre diplomatischen Bemühungen um das Zustandebringen zweiter Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm verstärken.
Um die Gespräche spätestens Mitte Januar zu ermöglichen, hätten die drei Länder darauf verzichtet, vor der Aufnahme der Gespräche ein gemeinsames Dokument zu verfassen. Das berichtete die japanische Tageszeitung „Yomiuri“ in ihrer Samstagsausgabe.
Wegen Meinungsverschiedenheiten über den Inhalt des Dokuments hatten die lange Zeit für Mitte Dezember erwarteten Gespräche noch nicht stattfinden können.
Laut „Yomiuri“ habe der stellvertretende südkoreanische Außenminister Lee Su-hyuck letzte Woche seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi vorgeschlagen, während der Gespräche auch Meinungen über eine gemeinsame Resolution auszutauschen.
Die drei Länder verhandeln derzeit mit China über einen konkreten Termin für die Sechser-Gespräche im Januar.