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Koreas verfehlen Einigung über sichere Grenzübertritte nach Nordkorea
Write: 2003-12-20 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Süd- und Nordkorea haben bei ihren Gesprächen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang keine Einigung über sichere Grenzübertritte nach Nordkorea erzielen können.
Das berichteten Mitglieder der südkoreanischen Delegation heute. Zum Abschluss der viertägigen Arbeitsgespräche sei es der südkoreanischen Seite zudem nicht gelungen, die Jurisdiktion über Südkoreaner zu erhalten, die in Nordkorea mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Südkorea hatte die Jurisdiktion über Landsleute gefordert, die sich als Touristen im Geumgang Gebirge oder in dem im Bau befindlichen gemeinsamen Industriepark in Gaesong aufhalten. Nordkorea habe die Forderung mit dem Hinweis auf seine staatliche Souveränität nicht in die am frühen Samstagmorgen angenommene Erklärung aufnehmen wollen.
Beide Seiten hätten somit nach Angaben eines Delegationsmitglieds in Sicherheitsfragen „nicht einen Schritt vorwärts“ gemacht. Die Delegation habe aber zumindest deutlich machen können, dass die Sicherheit der Südkoreaner im Norden garantiert werden müsse. Beide Seiten hätten sich zudem auf die Durchführung weiterer Arbeitsgespräche in den nächsten Wochen geeinigt, um in Sicherheitsfragen Annäherungen zu erzielen, hieß es.
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