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Weiter trübe Aussichten für zweite Atomgespräche
Write: 2004-01-06 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Aussichten für ein baldiges Zustandekommen der Sechser-Gespräche über Nordkoreas Atomprogramm haben sich offenbar erneut verschlechtert.
Der russische Vizeaußenminister Alexandre Roschkow gab am Montag seine Einschätzung bekannt, dass es schwierig sei, die zweite Gesprächsrunde im Januar zu veranstalten. Auf einer Pressekonferenz in Moskau sagte er, dass sich die USA und Nordkorea wegen großer Meinungsverschiedenheiten nicht auf ein gemeinsames Dokument für den Verhandlungsbeginn hätten einigen können.
Roschkow bekräftigte, dass man von nun an nicht mehr nur auf den Gesprächstermin selbst, sondern vor allem darauf achten solle, dass die Gespräche nach ausführlichen Koordinierungsgesprächen und Vorbereitungen stattfinden. Er räumte dabei ein, dass der Prozess der Realisierung der Gespräche sehr langwierig und schwierig sein könne.
Die Pressekonferenz hatte im Anschluss an ein Gespräch zwischen Roschkow und dem neuen chinesischen Sonderbotschafter für die nordkoreanische Atomfrage, Ning Fukui, stattgefunden. Bei den Gesprächen bekräftigten Russland und China die Notwendigkeit, dass die Atomgespräche in möglichst baldiger Zukunft wieder aufgenommen werden.
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