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Südkorea und Japan wollen Zusammenarbeit für friedliche Lösung des Atomstreits mit Nordkorea fortsetzen
Write: 2004-01-22 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Südkorea und Japan wollen ihre Zusammenarbeit für eine friedliche Lösung des Atomstreits mit Nordkorea fortsetzen. Um eine Lösung im Rahmen der Sechs-Nationen-Gespräche zu fördern, wollen beide Länder Nordkorea weiterhin stetig zu einem vollständigen Stopp seines Nuklearprogramms auffordern.
Darauf einigten sich Ra Jong-il, der oberste sicherheitspolitische Berater des südkoreanischen Präsidenten, und die japanische Außenministerin Yoriko Gawaguchi am Mittwoch in Tokio.
Ra sagte, dass die Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm weiter Auftrieb erhalten müssten, da sie die Grundlage für die friedliche Lösung des Streits geschaffen hätten.
Gawaguchi erklärte, dass Südkorea, die USA und Japan weiterhin Gespräche mit Nordkorea führen würden, um Nordkorea zu einem nachweisbaren und unumkehrbaren Verzicht auf sein Atomprogramm zu bewegen. Nordkorea habe nach ihrer Einschätzung jüngst positive Signale ausgesendet, und man solle daher die weiteren Entwicklungen in der Frage aufmerksam verfolgen. Japan werde Nordkorea außerdem weiterhin dazu auffordern, in bilaterale Gespräche über die Frage von nach Nordkorea entführten Japanern einzuwilligen.
Ra und Gawaguchi waren sich außerdem einig, dass der bilaterale Streit über die Herausgabe von Briefmarken mit dem Motiv der koreanischen Dokdo-Insel die bilateralen Beziehungen nicht beeinträchtigen dürfe. Südkorea und Japan sollten eine zukunftsträchtige Partnerschaft pflegen, hieß es weiter.
Japan erkennt Südkoreas Souveränität über die Insel nicht an und hatte gegen die Herausgabe der Briefmarken protestiert.
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