Der südkoreanische Außenminister Ban Ki Moon hat die Forderung an Nordkorea nach einem unumkehrbaren Verzicht auf dessen Atomprgramm bekräftigt. Erst nach der Erfüllung dieser Forderung könne der Vorschlag Pjöngjangs, sein Atomprogramm für Gegenleistungen und eine Sicherheitsgarantie aufzugeben, diskutiert werden, sagte Ban heute bei seiner ersten Pressekonferenz nach seinem Amtsantritt.
Südkorea, die USA und Japan seien sich zudem darin einig, dass auch das Problem des nordkoreanischen Programms zur Anreicherung von waffentauglichem Uran gleichzeitig geklärt werden sollte.
Im Hinblick auf die Meinung einiger chinesischer Historiker, dass das koreanische Königreich Koguryeo Teil der chinesischen Geschichte sei, kündigte Ban entschiedene Gegenmaßnahmen an. Jeglichen Behautungen oder Versuchen, die Legitimität der Geschichte des koreanischen Volkes zu verletzen, würde entschieden widersprochen werden, sagte er.
Die Frage der unterschiedlichen Geschichtsauffassungen könnte die Emotionen der betreffenden Völker anheizen, sagte der Außenminister. Es sei deshalb nicht wünschenswert, dass sich der Disput mit China zu einem diplomatischen Konflikt entwickele. So sollten zum Beispiel gemeinsame Geschichtsforschungen auf privater Ebene vorangetrieben werden, sagte Ban.