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Beide Koreas uneinig über Besucherverkehr

Write: 2004-01-28 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Bei den ersten innerkoreanischen Arbeitsgesprächen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im nordkoreanischen Gaeseog haben sich heute Süd- und Nordkorea noch nicht auf die Regelungen für den Austausch von Besuchern einigen können.

Südkorea forderte von Nordkorea, dass es die Gerichtsbarkeit über seine Landsleute erhalte, die in Nordkorea in Straftaten verwickelt sind. Demzufolge sollten nordkoreanische Behörden Südkoreaner unverzüglich übergeben, falls sie in Nordkorea mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Gerichtliche Verfahren sollten ebenfalls unter Leitung des Südens erfolgen.

Eine bedingungslose Jurisdiktion über Südkoreaner wolle Nordkorea jedoch nicht akzeptieren, hieß es vom Verhandlungsort. Das Land habe argumentiert, dass seine staatliche Souveränität gewahrt bleiben solle. Die dreitägigen Gespräche dauern bis morgen.

In Gaeseong finden gleichzeitig die zweiten Arbeitsgespräche über den Zahlungsverkehr durch Verrechnung im innerkoreanischen Handel statt. Dabei wird über eine Liste der betreffenden Waren, die Obergrenzen für Kredite sowie die Zinsraten diskutiert.

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