Südkoreas Nationale Menschenrechtskommission hat ein internationales Symposium zu den Menschenrechten in Nordkorea veranstaltet.
Wie die Kommission heute mitteilte, habe das Symposium am Donnerstag in London stattgefunden.
Die Teilnehmer diskutierten bei der ersten Sitzung über Effekte und Grenzen der Weitergabe von Informationen von außen für die Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea.
Bei der zweiten Sitzung wurde auf verschiedene Menschenrechtsprobleme hingewiesen, denen nordkoreanische Kinder ausgesetzt sind. Genannt wurden eine Ausbeutung von Arbeitskräften und Menschenhandel. Es wurden Wege zur Verbesserung der Menschenrechtslage der Kinder in Nordkorea einschließlich der UN-Menschenrechtsmechanismen besprochen.
Bei der dritten Sitzung handelte es sich um die Möglichkeit eines rapiden Wandels in Nordkorea und dessen Folgewirkungen. Hierzu wurden detaillierte Vorbereitungen erörtert.
Die Menschenrechtskommission veranstaltet seit 2004 jedes Jahr ein internationales Symposium zur nordkoreanischen Menschenrechtsfrage, um auf den Ernst der Lage aufmerksam zu machen und Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren.