Zwischen Nordkorea und dem Fernen Osten Russlands ist erstmals eine reguläre Fährverbindung eröffnet worden.
Die nordkoreanische Fähre Mangyongbong legte am Mittwoch vom Hafen in Rajin ab und traf am Donnerstag in Wladiwostok ein.
An Bord waren etwa 40 Passagiere, 90 Prozent von ihnen waren Chefs von chinesischen Reisebüros.
Die Mangyongbong hatte zwischen Nordkorea und Japan verkehrt, bevor Japan im Jahr 2006 im Zuge der Sanktionen gegen Nordkorea die Einfahrt des Schiffes in seine Häfen verboten hatte.
Die russische Seite bestritt Bedenken, dass die Aufnahme des Fährverkehrs gegen die UN-Sanktionen gegen Nordkorea verstoßen könnte. Die russische Regierung erwartete, dass aus diesem Anlass Wirtschaft und Tourismus im Fernen Osten zusätzlich belebt würden.
Die Fähre wird ab 25. Mai einmal in der Woche zwischen beiden Ländern verkehren. Sie kann laut Informationen bis zu 200 Passagiere und über 1.000 Tonnen Fracht aufnehmen.