Die Regierung wird voraussichtlich nächste Woche eine zusätzliche Finanzhilfe in Höhe von 66 Milliarden Won (60 Millionen Dollar) für die im innerkoreanischen Industriepark Kaesong angesiedelten Unternehmen beschließen.
Die Unternehmen in Kaesong hätten ihre Position zum Unterstützungsplan mitgeteilt, sagte ein Mitarbeiter des Vereinigungsministeriums. Bald werde das Gremium zur Förderung von Austausch und Kooperation zwischen Süd- und Nordkorea die Unterstützung beschließen. Es werde angestrebt, dass einzelne Unternehmen noch im Dezember Subventionen erhalten würden.
Wie verlautete, stehe in dem Schreiben der Unternehmen an das Ministerium, es sei zwar bedauerlich, dass das Volumen der zusätzlichen Unterstützung nicht ihrer Forderung entspreche. Sie würden jedoch die Bemühungen der Regierung um ihre Unterstützung erkennen.
Die Regierung hatte den Unternehmen in Kaesong bisher 517,3 Milliarden Won (475 Millionen Dollar) für ihre Schäden wegen der Schließung der Industriezone gezahlt.
Bei der Sitzung des Gremiums zur Kooperationsförderung mit Nordkorea werden auch Richtlinien für die finanzielle Unterstützung von Unternehmen festgelegt, die an den wirtschaftlichen Kooperationsprojekten mit Nordkorea beteiligt waren. Das Ministerium will danach eine Untersuchung zu den Schäden der Unternehmen aufnehmen und zu Jahresanfang Zuschüsse zahlen.