Außenministerin Kang Kyung-hwa reist zu einem internationalen Treffen zur Nordkorea-Krise nach Kanada.
Auf der zweitägigen Konferenz in Vancouver wird sie mit ihren Amtskollegen aus 16 Ländern über Sicherheit und Frieden auf der koreanischen Halbinsel diskutieren.
Kang will die Ergebnisse der Gespräche mit Nordkorea auf hoher Ebene vorstellen und mit den Chefdiplomaten über eine Lösung in der nordkoreanischen Nuklearfrage sprechen.
Laut einem Beamten des Außenministeriums fänden zurzeit Diskussionen über getrennte Gespräche mit den Außenministern der USA und Japans am Rande der Versammlung statt.
Verschiedene Medien berichteten, dass bei der von den USA und Kanada gemeinsam veranstalteten Konferenz über Wege für eine stärkere Druckausübung gegen Nordkorea gesprochen werden solle.
Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, dass der Abteilungsleiter für politische Planung im US-Außenministerium, Brian Hook, sich letzte Woche entsprechend geäußert habe. Ihm zufolge solle über diplomatische Anstrengungen diskutiert werden, wie anhaltend Druck auf Pjöngjang wegen dessen Atomprogramms ausgeübt werden kann.
AFP berichtete, dass Washington die Versammlung nutzen wolle, um über die Aufbringung und Durchsuchung von Schiffen mit Kursziel Nordkorea zu diskutieren.
Zu dem Vancouver-Treffen kommen die Außenminister aller Länder, die im Koreakrieg an der Seite Südkoreas gekämpft haben. Zusätzlich nehmen auch Japan, Indien und Schweden daran teil.