Immer mehr Südkoreaner, die Familie in Nordkorea haben, versterben wegen des hohen Alters, ohne die Chance auf ein Wiedersehen mit den Verwandten zu haben.
Laut dem vom Vereinigungsministerium und dem Rotkreuzverband gemeinsam betriebenen integrierten Informationssystem für getrennte Familien starben bisher 72.762 der insgesamt 131.447 registrierten Antragsteller für ein innerkoreanisches Familienwiedersehen. Die Zahl der noch Lebenden liegt bei 58.685.
Allein im vergangenen Jahr starben 3.795 Antragsteller. Im Januar wurden 455 Todesfälle gemeldet. 64,7 Prozent der noch lebenden Antragsteller sind 80 Jahre alt oder älter.