Das Krisenkomitee der in der innerkoreanischen Industriezone Kaesong ansässigen Unternehmen hat beim Vereinigungsministerium einen Besuch in Nordkorea beantragt.
Sie wollten für die Aufrechterhaltung und Überprüfung der Anlagen im März nach Nordkorea fahren, teilte das Komitee auf einer Pressekonferenz am Montag vor dem Regierungskomplex in Seoul mit. Es seien über zwei Jahre vergangen, seit die Fabriken und Anlagen in Kaesong als Folge des Abbruchs der innerkoreanischen Beziehungen außer Acht gelassen worden seien.
Die Gruppe von Unternehmen habe nach der Schließung des Industrieparks bisher viermal einen Besuch in Nordkorea beantragt, kein einziger Besuch sei zustande gekommen. Sie habe jedoch anlässlich der Olympischen Winterspiele in PyeongChang Hoffnung für eine Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gesehen, hieß es.
Nach Nordkorea reisen wollen 154 Vertreter von insgesamt 154 Unternehmen.
Der Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong wurde im Februar 2016 geschlossen.