Präsident Moon Jae-in hat persönlich Änderungen an seinem Schreiben an Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un vorgenommen.
Wie verlautete, habe Moon einen vom Stab des Präsidialamtes verfassten Entwurf persönlich bearbeitet. Der Chef des Büros für nationale Sicherheit Chung Eui-yong, der das Schreiben als Moons Sondergesandter überreichte, soll nur über den ungefähren Inhalt informiert sein.
Einem Beamten des Präsidialamtes zufolge enthalte das Schreiben anscheinend den sehnlichsten Wunsch nach der Friedensverankerung auf der koreanischen Halbinsel und dem Gedeihen in Nordostasien.
Es sei kaum denkbar, dass die Formulierung „Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel“ darin vorkomme, sagte er. Daher seien konkrete Bedingungen für Gespräche zwischen Nordkorea und den USA wie eine schrittweise Denuklearisierung ausgeschlossen.
Präsident Moon erwähnte beim Treffen mit Kim Yong-chol, Vizevorsitzender des Zentralkomitees der nordkoreanischen Arbeiterpartei, im Februar die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Demnach wird davon ausgegangen, dass Chung Kim Jong-un eine entsprechende mündliche Botschaft übermittelte.