Innerkoreanisches
Nordkoreas Parteiorgan kritisiert Verlängerung des US-Menschenrechtsgesetzes zu Nordkorea
Write: 2018-05-11 08:26:09 / Update: 2018-05-11 11:29:13
Das Organ der nordkoreanischen Arbeiterpartei „Rodong Sinmun“ hat ein US-Gesetz zu Menschenrechten in Nordkorea scharf kritisiert.
Die Zeitung kritisierte am Freitag das Gesetz zur Verlängerung des Menschenrechtsgesetzes zu Nordkorea, das der US-Senat im April gebilligt hatte.
Die USA verstärkten ihre Spionageaktivitäten gegenüber Nordkorea und erweiterten durch elektronische Medien und Radio ideologische und kulturelle Infiltrationen. Das stelle eine törichte Einbildung dar, hieß es.
Die Machenschaften der USA, die auf Nordkoreas Spaltung und Kollaps abzielen, hätten ein sehr gefährliches Niveau erreicht. Die USA versuchten den Einwohnern in Nordkorea, insbesondere Jugendlichen, reaktionäre Gedanken einzuimpfen, behauptete die Zeitung.
Das im Senat am 24. April einstimmig gebilligte Gesetz sieht vor, neben Radiosendungen auch mittels verschiedener elektronischer Medien wie USB-Speicher und Handys einen verbesserten Informationszugang in Nordkorea zu ermöglichen und die Finanzhilfe für solche Aktivitäten von zwei Millionen auf drei Millionen Dollar zu steigern.
Hinter der Kritik Nordkoreas zu diesem Zeitpunkt wird die Absicht vermutet, Unruhen unter Einwohnern infolge des abrupten Wandels der Situation und der Weitergabe von Informationen zu verhindern und die Unterzeichnung des Gesetzes durch US-Präsident Trump zu verhindern.
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