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Innerkoreanisches

Ermittlungen wegen einer vom Geheimdienst geplanten Gruppenflucht von Nordkoreanerinnen aufgenommen

Write: 2018-05-15 08:39:58Update: 2018-05-15 16:28:00

Ermittlungen wegen einer vom Geheimdienst geplanten Gruppenflucht von Nordkoreanerinnen aufgenommen

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Vorwurfs gegen den Geheimdienst NIS aufgenommen, vor den Parlamentswahlen 2016 eine Gruppenflucht nordkoreanischer Restaurantmitarbeiterinnen inszeniert zu haben.

Minbyun, eine Gruppe von progressiven Rechtsanwälten, hatte am Montag Lee Byung-ho, den damaligen Geheimdienstchef, wegen der Verletzung des Geheimdienstgesetzes angezeigt. Auch wurden der damalige Vereinigungsminister Hong Yong-pyo und an dem Vorgang beteiligte Beamte des Geheimdienstes angezeigt.

Die Park Geun-hye-Regierung hatte im April 2016 bekannt gegeben, dass zwölf Mitarbeiterinnen eines nordkoreanischen Restaurants in China gemeinsam nach Südkorea geflüchtet seien. Die Regierung hatte behauptet, dass sie sich freiwillig für die Flucht nach und Einreise in Südkorea entschieden hätten.

Da der Fall nur sechs Tage vor den Parlamentswahlen publik geworden war, war bereits damals der Verdacht auf eine inszenierte Flucht erhoben worden. Angehörige der Kellnerinnen in Nordkorea hatten behauptet, dass sie gegen ihren Willen in Südkorea festgehalten würden, und ihre Rückführung verlangt.

Jüngst offenbarte der mitgereiste Manager des Restaurants, dass er auf Anweisung des südkoreanischen Geheimdienstes die Mitarbeiterinnen zur Flucht gezwungen habe. Minbyun behauptete, dass der NIS die Gruppenflucht geplant habe, um vor den Parlamentswahlen für die damalige Regierungspartei Saenuri daraus Kapital zu schlagen.

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