Süd- und Nordkorea haben einen Zeitplan für gemeinsame Begehungen der grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecken festgelegt.
Sie begannen am heutigen Freitag gemeinsame Begehungen. Hierfür reiste eine 15-köpfige südkoreanische Delegation unter der Leitung des Chefs des Eisenbahn-Büros im Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport, Hwang Sung-gyu, am Freitagvormittag nach Nordkorea.
Am Freitag wird der Abschnitt zwischen dem Bahnhof Kumkangsan Chongnyon nahe dem Berg Geumgang und der militärischen Demarkationslinie auf der östlichen Bahnlinie Donghae kontrolliert. Am kommenden Dienstag werden beide Seiten den Abschnitt zwischen dem Bahnhof Kaesong und der Demarkationslinie auf der Gyeongui-Linie im Westen inspizieren.
Im Anschluss an die Begehung am Freitag ist eine Arbeitssitzung geplant. Nach der Begehung am Dienstag wird ihr gemeinsames Forschungs- und Untersuchungsteam erstmals tagen.
Aus Nordkorea nimmt eine sechsköpfige Delegation einschließlich Kim Chang-sik, eines Vizedirektors des Eisenbahnministeriums, an den Vor-Ort-Terminen teil.
Es ist das erste Mal seit der Verabschiedung der Panmunjom-Erklärung im April, dass beide Teilstaaten konkrete Maßnahmen für die Kooperation im Bahnbereich umsetzen. Es wird erwartet, dass weitere Einigungen wie die gemeinsame Prävention von Krankheiten und Insektenschäden der Wälder im Grenzgebiet und die Modernisierung der grenzüberschreitenden Straßen schrittweise umgesetzt werden.