Die erstmals seit drei Jahren wieder veranstalteten innerkoreanischen Familienzusammenführungen sind zu Ende gegangen.
Süd- und Nordkorea teilten die Ansicht, dass noch binnen Jahresfrist ein weiteres Familientreffen veranstaltet werden sollte. Der südkoreanische Rotkreuzchef Park Kyung-seo teilte mit, dass er und sein nordkoreanisches Pendant Pak Yong-il vereinbart hätten, Details bei Arbeitsgesprächen zu besprechen.
Beide hätten auch Meinungen über Videotreffen ausgetauscht. Es würden darüber hinaus Heimatbesuche angestrebt, hieß es weiter.
Von den südkoreanischen Antragstellern für ein Wiedersehen mit ihren Angehörigen in Nordkorea leben noch etwa 56.000 Menschen. 85 Prozent sind über 70 Jahre alt. Jedes Jahr sterben rund 3.000 Menschen, ohne ihre Familienmitglieder im Norden wiedersehen zu können. Daher werden nachdrücklich grundlegende Maßnahmen gefordert.