Das US-Außenministerium spricht sich offenbar gegen das Vorhaben einer innerkoreanischen Untersuchung des nordkoreanischen Schienennetzes aus.
Der US-amerikanische Auslandsdienst Voice of America berichtete, ein Vertreter des Ministeriums in Washington habe die Erwartung des Ministeriums geäußert, dass die Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea für den speziellen Sektor vollständig umgesetzt würden. Damit soll der Beamte auf die Frage eingegangen sein, ob das Ministerium mit der Position der Seouler Regierung einverstanden sei, wonach die gemeinsame Untersuchung nicht unter die Sanktionen falle.
Der US-Beamte habe weiter gesagt, dass das Ministerium erwarte, dass alle UN-Mitgliedsstaaten die Verantwortung dafür ernst nähmen, die Bemühungen um die Beendigung des illegalen Raketen- und Atomprogramms Nordkoreas zu unterstützen, hieß es weiter.
Jüngst scheiterte das Vorhaben der gemeinsamen Untersuchung des nordkoreanischen Teils der Gyeongeui-Eisenbahnlinie an der Weigerung des UN-Kommandos, die Genehmigung zu erteilen. Als Grund wurde genannt, dass die Frist für die Beantragung der Genehmigung nicht eingehalten wurde.