Am dritten Tag der innerkoreanischen Ministerrunde in Pjöngjang sind noch keine nennenswerten Ergebnisse erzielt worden.
Als größter Stolperstein erweist sich Nordkoreas Forderung, dass Südkorea und die USA ihre Militärmanöver einstellen sollen. Südkorea vertritt den Standpunkt, dass dies kein Thema bei Gesprächen zwischen beiden Koreas sein könne. Um militärische Spannungen abzubauen, sollten die Teilstaaten daher besser einen Termin für Militärgespräche festlegen, hieß es weiter.
Beide Seiten sollen sich aber prinzipiell auf eine neue Zusammenführung der in beiden Landesteilen getrennt lebenden Familien sowie den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit verständigt haben. Nordkorea machte aber auch diese Einigung von dem Stopp der US-südkoreanischen Militärmanöver abhängig.
Die 14. Ministerrunde wird morgen zu Ende gehen.