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Innerkoreanische Kontakte bei Sechser-Arbeitsgesprächen in Peking
Write: 2004-05-13 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Am Rande der Sechser-Arbeitsgespräche über die nordkoreanische Nuklearfrage in Peking hat es am Donnerstag innerkoreanische Kontakte gegeben.
Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete aus Peking, dass beide Seiten über die Abschaffung des Nuklearprogramms, mögliche Gegenleistungen für den Verzicht auf das Nuklearprogramm und die umstrittene Existenz des Programms zur Herstellung hochangereicherten Urans diskutiert hätten.
Beide Seiten sollen dabei lediglich ihre bekannten Positionen wiederholt haben und konnten somit keine Einigung erzielen, hieß es.
Der Abteilungsleiter für Nordkoreafragen im südkoreanischen Außenministerium, Cho Tae-yong, soll erneut betont haben, dass Nordkorea sein Nuklearprogramm vollständig, nachweislich und unumkehrbar abschaffen solle. Sollte Nordkorea dies versprechen, könnte Südkorea auf Basis eines Konsenses mit den übrigen an dem multilateralen Dialog beteiligten Ländern Nordkorea Energiehilfe anbieten, hieß es.
Nordkorea soll dies aber bereits abgelehnt und sein Prinzip der Gegenleistungen für die Abschaffung seines Nuklearprogramms bekräftigt haben. Außerdem wolle Nordkorea auch künftig nicht auf die friedliche Nutzung von Atomenergie verzichten, hieß es.
Am ersten Tag soll Nordkorea bei der offiziellen Diskussionsrunde betont haben, dass die Sicherheitsgarantie für Nordkorea nicht bloß multilateral sein, sondern von US-Präsident Bush abgesegnet werden solle.
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