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Japan macht Reishilfe von Klärung der Entführtenfrage abhängig
Write: 2004-05-17 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die japanische Regierung will Reishilfe für Nordkorea beschließen, wenn beim nordkoreanisch-japanischen Gipfeltreffen am 22. Mai Fortschritte in der Entführtenfrage erzielt werden.
Die japanische Tageszeitung „Asahi“ berichtete, dass 250.000 Tonnen Reis nach Nordkorea geliefert würden, wenn die Pjöngjanger Regierung die Japanreise der in Nordkorea lebenden Angehörigen von fünf japanischen Entführungsopfern genehmigen und die Todesumstände von zehn weiteren verstorbenen Entführten aufklärte.
Japans Premier Koizumi wolle Nordkoreas Position dazu vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il persönlich hören und dann die Reishilfe beschließen, hieß es.
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