Nach Polizeiangaben hat Cho Jae-beom, ein früherer Nationaltrainer, die Shorttrack-Läuferin Shim Suk-hee offenbar mehrmals vergewaltigt.
Entsprechende Ermittlungsergebnisse gab die Polizei bekannt. Sie geht davon aus, dass Cho die Olympiasiegerin von August 2014 bis Dezember 2017 an insgesamt sieben Orten vergewaltigt hatte. Im Jahr 2014 ging Shim in die zweite Oberschulklasse.
Cho hat den Vorwurf der Vergewaltigung bisher zurückgewiesen.
Die Polizei befragte nach Aufnahme der Ermittlungen die Shorttrack-Läuferin Shim viermal und Cho Jae-beom zweimal. Sie übergibt den Fall am Donnerstag der Staatsanwaltschaft. Gegen Cho wurde zudem ebenfalls der Verdacht erhoben, Shim bedroht und genötigt zu haben, um seine Straftat zu verheimlichen.
Cho war zuvor wegen des Vorwurfs wiederholter Gewalttaten an vier Athleten, darunter auch Shim, in der zweiten Instanz zu 18 Monaten verurteilt worden.