Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat sich lobend über die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang geäußert.
Er veröffentlichte am Donnerstag, zwei Tage vor dem ersten Jubiläum der Eröffnung der Spiele, auf der Webseite des IOC eine Stellungnahme mit der Überschrift „Spiele neuer Horizonte“.
Es scheine erst gestern gewesen zu sein, als man bei den Olympischen Winterspielen PyeongChang 2018 eine Welt gefeiert habe, die durch Sport in friedlichen Wettkämpfen vereint worden sei. Die Spiele in PyeongChang seien in vielerlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte gewesen. Sie hätten in vielerlei mehr Hinsicht, als sich irgend jemand habe vorstellen können neue Horizonte eröffnet, hieß es darin.
Bach bezeichnete den gemeinsamen Einmarsch der Athleten Süd und Nordkoreas bei der Eröffnungszeremonie als schönste Szene. Er erläuterte, dass dies nicht zufällig erfolgt sei, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses von Verhandlungen zwischen dem IOC und leitenden Regierungsbeamten beider Koreas seit 2014 bis kurz vor der Eröffnung gewesen sei.
Man habe gesehen, wie die Olympischen Spiele den Weg zum Dialog eröffnen könnten und wie die Olympischen Werte den Weg in eine friedlichere Zukunft ebnen könnten. Das IOC werde die laufenden Friedensgespräche auf der koreanischen Halbinsel weiterhin auf dem Wege des Sports unterstützen, versprach er.
Bach schrieb weiter, dank des großen Erfolgs der Olympischen Spiele in PyeongChang habe jeder in Südkorea allen Grund, zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Er sprach anschließend den Koreanern seinen Dank aus.
Bach wird am 15. Februar in Lausanne eine Sitzung leiten, bei der das IOC und beide Koreas über die Bildung gemeinsamer Teams für die Olympischen Sommerspiele 2020 diskutieren werden.