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Wirtschaft

Ministerium diskutiert über Maßnahmen wegen Japans Plan für strengere Kontrollen koreanischer Fischereiprodukte

Write: 2019-05-31 08:33:05Update: 2019-05-31 16:15:06

Ministerium diskutiert über Maßnahmen wegen Japans Plan für strengere Kontrollen koreanischer Fischereiprodukte

Photo : KBS News

Das Ministerium für Ozeane und Fischerei hat angesichts der angekündigten Verschärfung der Kontrollen südkoreanischer Fischereierzeugnisse in Japan über Maßnahmen diskutiert.

Die japanische Regierung hatte bekannt gegeben, zum 1. Juni Kontrollen von Heilbutt und Muscheln aus Südkorea zu verschärfen.

Bei einer Sitzung unter Leitung von Minister Moon Sung-hyuk am Donnerstag wurde davon ausgegangen, dass es bei einer verschärften Überwachung und Inspektionen zu Störungen beim Export von Fischereiprodukten nach Japan kommen könnte. Denn es könnten mehr Produkte bei der Zollabfertigung als untauglich eingestuft werden und es könnte mehr Zeit für die Zollabfertigung gebraucht werden.

Das Ressort beschloss, Fischer zu Maßnahmen für eine bessere Hygiene aufzurufen, um eventuelle Schäden zu verhindern. Bei Diskussionen würden Meinungen und Forderungen von Fischern angehört. Die Unterstützung der Regierung bei Exportkontrollen und der Einrichtung von hygienischen Anlagen werde aktiv vorangetrieben.

Japan begründete die Verschärfung der Kontrollen damit, dass jedes Jahr etwa zehn Fälle einer Lebensmittelvergiftung wegen Heilbutt aus Südkorea gemeldet würden. Die Regierung in Tokio betonte, dass dies keine Maßnahme zur Vergeltung des südkoreanischen Importverbots für japanische Fischereiprodukte darstelle.

Die japanische Tageszeitung "Sankei" schrieb jedoch, dass die Verschärfung der Kontrollen von Fischereiprodukten aus einem bestimmten Land ungewöhnlich sei. Dies werde de facto ein Schritt gegen das Importverbot sein, meldete die japanische Nachrichtenagentur Jiji.

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