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Deutsche Rindfleischlieferung wegen BSE-Verdachts gestoppt
Write: 2002-01-26 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das von der deutschen Bundesregierung nach Nordkorea gelieferte Rindfleisch ist in den Verdacht einer BSE-Verseuchung geraten. Die deutsche Tageszeitung ´Handelsblatt´ meldete in ihrer Freitagsausgabe, dass das bayerische Labor ´Milan´, ohne Zulassung für die Untersuchung, 39.000 Rinder auf die Tierseuche BSE getestet habe. Das Fleisch der Rinder wurde dann sowohl nach Nordkorea als auch nach Russland und Schweden geliefert, hieß es. Als Reaktion auf den Test wurden zunächst 1.400 Tonnen, die für die dritte Lieferung nach Nordkorea vorgesehen waren, aussortiert. Es bestehe die Möglichkeit, dass die zweite Lieferung, die am kommenden Montag in Nordkorea eintreffen wird, zurückgeschickt wird, da in Nordkorea die Aussortierung verseuchter Partien nur schwer realisierbar sei. Es sei außerdem nicht auszuschließen, dass sich auch in der ersten Lieferung von dem bayerischen Labor getestetes Rindfleisch befindet. Das im vergangenen Dezember gelieferte Rindfleisch aus Deutschland wurde bereits an die nordkoreanische Bevölkerung verteilt, hieß es.
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