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Innerkoreanisches

Streit um Olympia-Entscheidung im Turnen zieht sich hin

Write: 2004-08-30 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der Streit um die Benachteiligung des südkoreanischen Turners Yang Tae-young wegen einer falschen Wertung im olympischen Mehrkampffinale in Athen wird sich nach Meinung von Experten noch länger hinziehen. Der entsprechende Protest der südkoreanischen Olympia-Delegation müsse noch zum Hauptquartier des internationalen Sportgerichtshofs in Lausanne weiter geleitetet werden, berichtete heute die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Experten. Dem Weltturnverband sowie dem Nationalen Olympischen Komitee der USA wolle der Gerichtshof mehr Zeit zur Vorlage von Dokumenten zu dem Disput einräumen. Der US-Turner Paul Hamm hatte die Goldmedaille gewonnen. Ohne den Wertungsfehler der Kampfrichter wäre der Sieger des Wettkampfs jedoch Yang gewesen, der sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben musste.

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