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Innerkoreanisches

Tokio fordert Pjöngjang und Washington zu Fortsetzung der Sechser-Gespräche auf

Write: 2004-09-16 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die japanische Regierung hat Nordkorea und die USA dazu aufgerufen, die Sechser-Atomgespräche wieder auf die richtige Bahn zu bringen.

Das sagte Regierungssprecher Hisoyuki Hosoda auf einer Pressekonferenz in Tokio. Nordkorea dürfe eine jüngst erfolgte kritische Bemerkung von US-Präsident Bush nicht als Vorwand nutzen, um die Gespräche zu verschieben. Die Gespräche sollten wann immer notwendig stattfinden. Der Sprecher forderte gleichzeitig die US-Regierung zu einer Entschuldigung für Bushs Bemerkung auf, sollte sie die Sechser-Gespräche ernsthaft wieder in Gang bringen wollen.

US-Präsident Bush hatte Mitte August in einer Wahlkampfrede den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il als Tyrann bezeichnet. Das nordkoreanische Außenministerium reagierte darauf empört, indem es Bush als „Tyrann der Tyrannen“ bezeichnete, der „schlimmer als seinerzeit Adolf Hitler“ sei.

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