In Nordkorea hat es anscheinend weder eine konventionelle noch eine atomare Großexplosion gegeben, sagte der südkoreanische Vizewiedervereinigungsminister Lee Bong-jo.
Nach der genauen Studie von Satellitenbildern aus Nordkorea sagte Lee, man gehe davon aus, dass es keine Explosion gegeben habe. Auf den Satellitenbildern sei lediglich eine Wolke zu sehen. Dabei handele es sich offenbar um natürliche Wolken, hieß es.
Der südkoreanische Vizewiedervereinigungsminister fügte allerdings hinzu, dass die Spuren kleinerer Sprengungen nicht mit Satelliten entdeckt werden könnten. Die Regierung in Seoul hole daher weitere Informationen ein.
Die nordkoreanische Regierung hatte zu dem Vorfall erklärt, dass am Donnerstag vergangener Woche ein Berg gesprengt worden sei, um ein Wasserkraftwerk bauen zu können.