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Innerkoreanisches

44 Nordkoreaner in kanadische Botschaft in Peking geflüchtet

Write: 2004-09-29 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

44 Nordkoreaner in kanadische Botschaft in Peking geflüchtet

44 Nordkoreaner sind heute in die kanadische Botschaft in Peking geflüchtet. Ein Nordkoreaner soll bei dem Fluchtversuch von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen worden sein.

Die kanadische Botschaft bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass die Flüchtlinge etwa 50 Meter vom Haupteingang entfernt über eine Leiter das Botschaftsgelände erreicht hätten.

Wie aus diplomatischen Kreisen in Peking verlautete, handle es sich um 17 Männer und 27 Frauen. Darunter sollen sich fünf Familien befinden. Der überwiegende Teil der Männer aus der Gruppe soll in Peking als Bauarbeiter gearbeitet haben.

Ein 31-jähriger Mann mit Familiennamen Lee soll früher im Yodeok-Lager für politische Gefangene inhaftiert gewesen sein. Eine 66-jährige Frau soll 1997 mit ihren drei Töchtern und einem Sohn aus Nordkorea geflüchtet und später wieder nach Nordkorea verschleppt worden sein. Diesmal sei es ihr gelungen, mit einer Tochter in die kanadische Botschaft einzudringen. Nachdem sie nach ihrem ersten Fluchtversuch nach Nordkorea verschleppt worden war, soll eine ihrer drei Töchter an den Folgen von Folter gestorben sein, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap aus Peking.

Am 1. September hatten 29 Nordkoreaner in der japanischen Schule in Peking Zuflucht gesucht. Am 11. September sind drei von vier Nordkoreanern bei ihrem Fluchtversuch in die südkoreanische Botschaft in Peking von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen worden.

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