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Innerkoreanisches

KEDO berät nächste Woche über zivile Reaktoren für Nordkorea

Write: 2004-10-09 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das multinationale Konsortium KEDO will am kommenden Donnerstag über die Zukunft seines Projekts für den Bau von zwei zivilen Reaktoren in Nordkorea beraten.

Aus dem KEDO-Sekretariat in New York verlautete am Freitag, dass die Mitglieder USA, Südkorea, Japan und die Europäische Union dann bei einer Vorstandssitzung über die Verlängerung des Baustopps um ein Jahr berieten. Wegen des Atomstreits mit Nordkorea ruhen die Bauarbeiten seit November 2003.

Ein KEDO-Beamter, der anonym bleiben wollte, sagte unterdessen, dass die Entscheidung einstimmig getroffen werden müsse. Es sei unmöglich, das Projekt endgültig einzustellen, wenn Südkorea und Japan dagegen seien.

Die USA plädieren für einen Abbruch des Projekts; Südkorea und Japan wollen an dem Projekt festhalten, um Nordkorea Anreize für einen Stopp seines Atomprogramms zu bieten.

KEDO, die Organisation zur Energieentwicklung auf der koreanischen Halbinsel, war als Folgemaßnahme zum 1994 in Kraft getretenen Genfer Rahmenabkommen mit Nordkorea gegründet worden. Das US-geführte Konsortium organisiert den Bau von zwei Leichtwasserreaktoren, die Nordkorea als Gegenleistung für den damaligen Stopp seines Atomprogramms versprochen worden waren.

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