US-Präsident George W. Bush hat sich für einen Dialog mit Nordkorea ausgesprochen, obwohl er am Dienstag das Land gemeinsam mit Iran und Irak als „Achse des Bösen“ bezeichnet hatte. Bush machte den Dialog jedoch davon abhängig, dass Nordkorea den Waffenexport einstellen und seine aggressive Haltung mildern sollte. Bush sagte am Freitag in Washington weiter, es liege nun an Nordkorea, ob das Land hinsichtlich der Produktion von Massenvernichtungswaffen eine richtige oder eine falsche Entscheidung treffe. Dennoch hoffe er, dass Nordkorea seinem Aufruf folgen werde, hieß es. Bushs positive Worte zum Dialog mit Nordkorea folgten allerdings einige Stunden nach seiner erneuten Warnung an Nordkorea.