Innerkoreanisches
Internationales Konsortium für Reaktorprojekt in Nordkorea tagt in New York
Write: 2004-10-14 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Zukunft des internationalen Projekts zum Bau zweier Atomreaktoren in Nordkorea ist weiter ungewiss. Das für den Reaktorbau zuständige internationale Konsortium KEDO wird bei seiner laufenden Tagung voraussichtlich keine Entscheidung darüber treffen, ob das Projekt um ein weiteres Jahr ausgesetzt oder vollständig aufgegeben werde, sagten KEDO-Mitarbeiter am Tagungsort in New York.
Im November des vergangenen Jahres hatten die Kernmitglieder der Organisation zur Energieentwicklung auf der koreanischen Halbinsel - Südkorea, die USA, Japan und die EU – entschieden, den Reaktorbau in Nordkorea wegen des Atomwaffenprogramms des kommunistischen Landes für ein Jahr zu suspendieren.
Die Zukunft des Projektes werde im nächsten Monat erneut besprochen, nachdem sich die Vertreter der KEDO-Mitgliedsländer mit ihren jeweiligen Regierungen beraten hätten, hieß es in New York. Nordkorea wurde 1994 in einem Rahmenabkommen mit den USA zwei Leichtwasser-Reaktoren als Ausgleichsleistung für den Verzicht auf sein Atomprogramm zugesagt.
Südkorea hofft, dass der Reaktorbau fortgesetzt wird, sobald im Atomstreit eine Lösung gefunden wird.
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