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Innerkoreanisches

Internationales Konsortium verlängert Baustopp für Reaktoren in Nordkorea

Write: 2004-10-15 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Ein von den USA angeführtes internationales Energiekonsortium hat den vor einem Jahr beschlossenen Baustopp für ein Atomreaktorprojekt im Nordosten Nordkoreas um ein weiteres Jahr verlängert.

Das meldete heute die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Vertreter der in New York ansässigen Organisation zur Energieentwicklung auf der koreanischen Halbinsel (KEDO).

Die Entscheidung sei gestern vom KEDO-Vorstand getroffen worden, der sich aus Mitgliedern der USA, Japans, Südkoreas und der Europäischen Union zusammensetzt. Es sei besser, den Bau der zwei Reaktoren um ein weiteres Jahr zu suspendieren als das Projekt in einer Phase vollständig aufzugeben, in der es diplomatische Bemühungen um eine Beilegung des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm gebe, wurde ein KEDO-Vertreter zitiert.

Nordkorea wurde 1994 in einem Rahmenabkommen mit den USA der Bau von zwei Leichtwasserreaktoren als Ausgleichsleistung für den Ausstieg aus seinem umstrittenen Atomprogramm zugesagt.

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