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Innerkoreanisches

Verteidigungsministerium: Loch im Grenzzaun offenbar von südkoreanischem Zivilisten verursacht

Write: 2004-10-26 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nachdem heute drei Löcher im Grenzzaun der stark bewachten entmilitarisierten Zone entdeckt worden waren, schließt das südkoreanische Verteidigungsministerium nicht aus, dass ein Zivilist in den Norden gegangen sein könnte.

Das gab das Verteidigungsministerium nach einer gemeinsamen Untersuchung von Militär, Polizei und Informationsdienst bekannt.

Das Verteidigungsministerium hatte zuvor bekannt gegeben, dass heute morgen Löcher an drei Stellen in der Grenzstadt Cheolwon in der Gangwon-Provinz entdeckt worden seien. Die Provinz grenzt an den südlichen Teil der entmilitarisierten Zone.

Die Löcher seien rund 40 Quadratzentimeter groß. Der Zaun sei offenbar aufgeschnitten worden, mit welchem Werkzeug sei noch unklar.

Die Alarmbereitschaft bei den Grenzeinheiten „Jindo-Hund 1“ ist mittlerweile aufgehoben worden. Die Alarmstufe bedeutet, dass besonders auf Eindringversuche von Spionen geachtet werden muss. Laut dem Verteidigungsministerium gebe es bislang auch keine konkreten Hinweise, dass nordkoreanische Spione durch den Zaun eingedrungen seien.

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