Die Erzeugerpreise in Südkorea sind den siebten Monat in Folge gestiegen.
Gründe sind der Preisanstieg bei Rohstoffen wie Öl und die gestiegene Nachfrage in der Auto-, Schiffbau- und Baubranche.
Nach Angaben der Zentralbank lag der Erzeugerpreisindex im Mai nach vorläufigen Schätzungen bei 108,50. Das entspreche einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Damit ging es seit November letzten Jahres stetig aufwärts.
Industrieerzeugnisse verteuerten sich um ein Prozent. Unter anderem bei Kohle- und Ölprodukten wurde eine deutliche Teuerung von 4,4 Prozent verzeichnet. Primärmetalle verteuerten sich um 1,6 Prozent, Chemieprodukte um 0,6 Prozent. Bei beiden Warengruppen wurde den zwölften Monat in Folge ein Anstieg verbucht.
Bei den Rohstoffpreisen, darunter der Ölpreis, gebe es einen Aufwärtstrend, dies werde sich voraussichtlich auch im Juni auf einen Anstieg der Erzeugerpreise auswirken, hieß es.