Innerkoreanisches
Staatschefs Südkoreas, Chinas und Japans zuversichtlich für Sechser-Gespräche
Write: 2004-11-22 22:22:04 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Staatschefs Südkoreas, Chinas und Japans haben sich nach Worten von US-Regierungsbeamten zuversichtlich für die Rückkehr Nordkoreas zu den Sechser-Atomgesprächen gezeigt.
Einige ranghohe US-Beamte wurden am Sonntag von US-Reportern in Bezug auf die Ergebnisse der Einzelgipfel zwischen den Staatschefs der drei Länder und US-Präsident Bush am Rande der APEC-Gipfelkonferenz in Santiago zitiert.
Demzufolge habe der chinesische Staatspräsident Hu Jintao seinen Optimismus mit seinem persönlichen Kontakt zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il begründet. Kim sei sich nach Hus Worten dessen bewusst, dass die Sechser-Gespräche zur Beendigung des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm fortgesetzt werden müssten.
Südkoreas Präsident Roh Moo-hyun und Bush seien sich darin einig gewesen, dass die Sechser-Gespräche das beste Mittel seien, um eine Lösung für die gesamte Problematik zu finden. Roh habe insbesondere bekräftigt, dass die fünf Staaten Nordkorea „mit fünf verschiedenen Stimmen“, aber gemeinsam, zur Aufgabe des Atomprogramms überreden müssten.
Dies steht im leichten Gegensatz zu Bushs Vorschlag, der dazu aufgerufen hatte, dass alle fünf Staaten mit einer Stimme sprechen sollten. Laut US-Beamten hätten Roh und Bush eine „hervorragende Diskussion“ gehabt. Die Staatschefs der drei Länder und Bush hätten sich darauf verständigt, eine gemeinsame Front gegen Nordkorea zu bilden. Keiner der drei Staastchefs habe jedoch vorgeschlagen, den Druck auf Nordkorea zu verstärken.
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