Das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus hat beschlossen, die Tilgung von Darlehen von Betrieben im Tourismusbereich um ein Jahr aufzuschieben.
Anlass sind die Geschäftsschwierigkeiten von Betrieben in der Reisebranche und Hotellerie infolge der lang anhaltenden Corona-Pandemie.
Das Ministerium gewährte seit 2020 Notkredite in Höhe von 1,44 Billionen Won (1,2 Milliarden Dollar), um den Geldbedarf der Tourismusbetriebe angesichts ihrer pandemiebedingten Schäden zu decken.
Im kommenden Jahr werden konventionelle Darlehen in Höhe von 549 Milliarden Won (463 Millionen Dollar) gewährt. 70 Prozent davon sollen noch im ersten Halbjahr angeboten werden. Zugleich wird das Volumen der Sonderdarlehen deutlich gesteigert.
Das Ressort wird zudem auch nächstes Jahr allen betroffenen Tourismusunternehmen eine Aufschiebung der Kreditzahlung um ein Jahr ermöglichen, so wie es schon letztes und dieses Jahr gehandhabt wurde.
Auch wurde zum ersten Mal beschlossen, die Zinslast für Kredite aus dem Fonds für Tourismusentwicklung und -förderung zu erleichtern. Damit soll die Geschäftsstabilität in der Tourismusbranche gefördert werden.