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Britischer Botschafter in Pjöngjang bestätigt Nordkoreas Interesse am Dialog
Write: 2002-02-08 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Trotz der kritischen Worte des US-Präsidenten George W. Bush wünscht sich Nordkorea weiterhin den Dialog mit den USA. Dies sagte der englische Botschafter in Pjöngjang, James Edward Hoare, gestern in Seoul. Ihm zufolge haben nordkoreanische Außenministeriumsbeamte bei einem Treffen mit ausländischen Diplomaten in Pjöngjang den starken Willen zu Gesprächen mit den USA und Südkorea geäußert. Obwohl Bush Nordkorea, Iran und Irak als „Achse des Bösen“ bezeichnet hatte, sei die allgemeine Athmosphäre in Nordkorea trotzdem nahezu unverändert, hieß es. Pjöngjang werde die Entwicklung der Situation nach dem am 19. Februar beginnenden Seoulbesuch von Bush mit großer Aufmerksamkeit verfolgen, teilte der britische Diplomat mit. Nach seinen Angaben stehe die Außenpolitik der Bush-Administration nach Ansicht nordkoreanischer Beamter im Gegensatz zur südkoreanischen Sonnenscheinpolitik.
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